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das Sinken derselben ansing, ergriff Law mancherlei gewaltsameMittel, uni den Untergang des „Systems" zu verhindern; alleZahlungen über 100 Liv. sollten blos in Banknoten geschehen, Nie-mand über 500 Liv. in Münze besitzen; hierauf wurde der Preisder Äcticn gesetzlich auf 9000 Liv. bestimmt, was die Folge hatte,daß die Noten bis auf die Hälfte ihres Nennbetrages und späternoch viel mehr sanken. Man sah sich gcnöthigt, ihre Verminderungdurch verschiedene Arten verzinslicher Anleihen zu bewirken undverwandelte endlich den Nest in Staatsobligationen zu 2 Proc.Zins. Den Schluß machte eine willkürliche Beraubung der reichgewordenen Aktienbesitzer. — Man hatte 610 000 Actien der Ge-sellschaft ausgegeben, von denen jedoch -100 000 früher annullirtwurden. Die gränzenlose Verwirrung richtete viele Familien zuGrunde und lähmte auf lange alles Vertrauen. Vgl. Stcuart,II, 244— 296. — Storch, III, 87. — lUiiora in der linc^cl.portative, 1826 I. livr. S. 49—128 (vorzüglich).— k.on<Io»inim Kiorn. <1eII' I»8t. 4.omk. VIII, 289 ( 1844 )- — Die sämmtli-chen Actenstückc enthält die (übrigens nicht cmpfehlenswerthe)Schrift: Ilistoirv clu s/stvine >I«8 luiniiLcs »aus In miiiorllü UvI.oui» XV., ü In IInz-v, 1739, im 5. und 6. Bande.
(/-) S. Storch, III, 101. — Kunilb, Dos 8)-8löme8, II, 190.
(c) Lobrede für die Bank von Thiers, Deput.K. 20. Mai 1840, s.Rau, Archiv, V, I2l. — Die Anzahl der Actienbesitzer belief sichzu Ende 1839 auf 4251.
(et) Fortwährend für 4 Proc., doch nur auf Wechsel mit drei Unterschriftenund nicht unter 500 Fr., weil dicß bisher derkleinste Betrag einerNote war. Daher der öfters ausgesprochene Wunsch von Disconto-casscn für den kleineren Verkehr. 1810 war der Durchschnittsbe-betrag eines discontirten Wechsels 1517 Fr., 1846 1285 Fr., diemittlere Frist 1840 56, 1846 46 Tage. Am >4. Jan. 1847 mußteder Disconto aus 5 Proc. erhöht werden, weil wegen der Getrcidc-theurung, des Falles der Eisenbahnactien und des steigenden Zins-fußes die Einlösung der Scheine zu häufig begehrt wurde und derBaarvorrath auf 72 Mill. gesunken war. Die Bank hatte im Jan.1847 eine Anleihe von 25 Mill. Fr. od. 800 000 L. St. bei derlondoner Bank machen müssen. — Nach dem Ges. vom 17. Mai1834 kann die Bank auch auf s/z des Werthcs solcher Verschrei-bungen leihen, die keine fixe Verfallzcit haben, also auf alle öffent-lichen Effecten.
(e) Sie ist hiezu verpflichtet und erweiset hierdurch dem Verkehr einengroßen Dienst. Im I. 1835 hatten 17 — 1800 Personen solchecampte8 c»urn»8, für welche 890 Mill. Fr. an Effecten eincassirtwurden, 1834 für 908 Mill., 1840 für 891 Mill. Außer den Pri-vatpersonen hat auch der Staat eine laufende Rechnung, der hie-bei bald in Vorschuß, bald in Schuld ist. Am Ende des I. 1846schuldete die Bank auf Contocorrent > 11 Mill. Fr., hatte da-gegen auch ein beträchtliches Guthaben gleicher Art.
</) Die Absicht hiervon ist, den Handel mit Gold und Silber zu er-muntern.
(-,) Seitdem die Bank in Verlegenheit gerathen war (1805 und 1814),verdoppelte sie ihre Vorsicht. Auch ist sie in dem Umfange ihrer