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Grundsätze der Volkswirthschaftslehre
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<>827 Bankerotten (Looke, I, 92 ff.). — Dasselbe erfolgte imWinter 18^/^. Die jährliche Ausgabe von neuen Note» der Pri-vatbanken hatte im Durchschnitte von 1820—23 nur 1-176 000 L.St.betragen, dann, während eine Menge unsicherer Speculationen eineerkünstelte Erhöhung der Betriebsamkeit bewirkte, stieg sie 1821auf 6-721 000, und 1828 auf 8-785 000 L> St. Die ganze Notcn-menge dieser Banken wurde auf 23 — 28 Mill. geschäht. Als nundie unvermeidliche Rückwirkung mit einer peinlichen Stockung desVerkehres cintrat, mußte eine große Zahl von Banken fallen, unddicß würde noch mehreren begegnet sein, wenn sic nicht von derenglischen Bank wären unterstützt worden. Zur Verhütung ähnli-cher Vorfälle wurde 1826 das Ausgeben der 2 und l L.St. Notenuntersagt. 1830 waren nur noch 9 Mill. L. St. Noten im Um-laufe. Im Jahr 1836 kam abermals die Sucht, gewagte Speku-lationen durch Acticngesellschaften zu unternehmen, zum Vorschein.Zu Anfang dieses Jahres waren in Liverpool und Manchester 101zum Theile abenteuerliche Projcctc im Lauf. Daher erfolgte imHerbste desselben Jahres eine Stockung. Vgl. llilinb. Ileviow, Jul.1836, S. 4 >9. April 1837. Die Notenmenge betrug am 26. Sep-tember 1835 10-120 623 L. St., am 21. Jun. 1836 aber

12-202 196 L. — Im I. 1839 brachte die americanische Bank-verwirrung eine nachthcilige Wirkung auf England hervor. Dadie Acticn oft nur 25 oder sogar 10 L. St» betrugen, und nurzum kleinsten Theile, z. B. mit 5 bis 10 Proc., wirklich cingezahltzu werden brauchten, so konnten ganz unbegüterte Personen alsTheilnehmer (Partners) auftrctcn. Eine Erschütterung des Crc-ditcs muß weiter gehen in einem Lande, wo das Umlaufsmittelgrößtentheils aus Papier besteht, als da, wo blos Münze umläuft,obgleich auch hier die Wirkung solcher Stockungen des Handelsin häufigen Bankerotten von Kausleuten fühlbar werden.

Im Nov. 1815 betrugen die Scheine der

engl. Privat-Banken. 4-557 691

„ Acticn-B. .. 3-306 170

Bank von Irland. 3-907 025

anderen irländ. B. 2-926 265

zusammen 11-697 151

oder mit Einschluß der schottischen und der londoner Banken38-968 676 L. St.

(</) Schon nach älterer Vorschrift müssen die Sandbänken alle Viertel-jahre den Betrag ihrer umlaufenden Zettel, die größeren auch jähr-lich die Zahl ihrer Theilnehmer der Obrigkeit angebcn. Stach dema. Gesetz v. 19. Jul, 1814 darf keine Bank Scheine in Umlaufsetzen, die cs nicht am 6. Mai 1844 schon gethan hat, und dieMenge derselben darf den mittleren Betrag des Vierteljahrs vordem 27. Apr. 1814 nicht übersteigen. Das Ges. v. 21. Jul. 1815(8 u. 9 Viot. 6. 37) schreibt für die irländischen Banken vor,daß sie nicht mehr Scheine ausgeben dürfen, als sie im Durch-schnitt vom 1. Mai 1811—45 in Umlauf hatten, und als sic außer-dem an Gold- und Silbcrmünzc vorräthig besitzen. Das Privile-gium der „Bank von Irland" in Dublin, daß in einem Umkreisevon 50 Meilen keine Bank von mehr als 6 Theilnehmer» Scheineausgebcn darf, hört auf und die Schuld des Staats an diese Bankvon 2-637 069 L. wird von nun an zu 3'/z Proc. verzinset.

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