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Grundsätze der Volkswirthschaftslehre
Entstehung
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gen 5300 Will. fl. (2200 Will. Plast.) Metall-- und Papiergeldumliefen, scheint die Summe beider um das I. 1830 wenigstensum 400 Mill. Piast. oder gegen 19 Proc. abgcnommen zu ha-ben. Bedenkt man mancherlei Nebenumstände, z. B. die starkeMetallausfuhr im levantischen Handel, die in Mittel- und Süd-america angelegten europäischen Capitale u. dgl., so kann manauch eine größere Verminderung von 20 — 25 Proc. nicht un-wahrscheinlich finden. Der heutige Stand des Papiergeldes-wirdnicht unter 900 Mill. fl. sein, so daß die gesummte Geldmengewieder zu 5200 Mill. fl. angeschlagen werden kann.

(c) Allgemeine Wohlfeilheit im dritten Jahrzehnd des 19. Jahrhun-derts, s. vorzüglich Nebcnius a. Abh. in der Viertcljahrsschrift.— Man hat in England einen durchschnittsmäßigen Preisabschlagvon 50 Proc. zu beweisen gesucht (Ounrt. klev. a. a. O.), vondem man aber nur die Hälfte der hier betrachteten Ursache bei-messen zu dürfen glaubt, weil auch der Uebergang vom Kriege inden ffrieden und der höhere Curs des engl. Papiergeldes mitwirk-ten. Bemerkenswerth ist/ daß Uhren, Juwelen und plattirte Maa-ren am wenigsten, nämlich nur um 7 Proc. im Preise sanken, wasauf die Berthcurung der Münzmetalle deutet. — Zweifel, ob dieneueren Preisveränderungen aus einer Verminderung des Geld-vorrathes hervorgegangcn seien, bei Mac-Cu Noch, Handb. II,292, Hermann, Münch, gcl. Anz. 1840, Nr. !03, mit Bezug aufLookc, und Helferich, «.Schrift. Der Vf. sucht zu zeigen, daßdie Geldverminderung geringer war und daß die Preise der ver-schiedenen Waarengattungcn sich bei jeder derselben aus eigenthüm-lichen Ursachen verändert haben.

Z. 277 b.

Das Preisverhältniß der beiden edlen Münzmetalle gegen-einander wird zunächst von ihren Gewinnungskosten bestimmt,wobei es freilich nicht ausblcibcn konnte, daß das häufiger ver-breitete und wohlfeiler zu gewinnende Silber auch in viel grö-ßerer Menge gewonnen und verwendet wurde. In der alten undmittleren Zeit galt das Gold ungefähr der 10—12fachen Ge-wichtsmenge Silbers gleich, seit dem Zuflusse der americanischenMetallmasscn aber stieg es auf das 14 — 15fache des Silbers.Die geringeren Schwankungen in diesen Verhältnissen erklärensich theils aus den Veränderungen in der Ergiebigkeit der Gc-winnungsarbciten, theils aus der ungleichen Nachfrage, indemz. B. zu weiten Versendungen das Gold passender ist und imbritischen Reiche der Geldumlauf hauptsächlich in Gold geschieht.Nach der Entdeckung von America kam das Gold auf das l öfachedes Silbers, im 18. Jahrhundert fiel cs wegen der reichen Gold-