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Gcräthc, Geschirre rc. aus Gold und Silber leicht in Geld um-wandeln kann, cl) Der schöne an der Luft ausdauerndeGlanz, auf welchem, neben den anderen genannten Eigenschaf-ten, die Beliebtheit der edlen Metalle zum Gebrauche für Schmuck,Geschirre und dcrgl. beruht.
(») Beispiele bei Busse, I, 34, Gr. Soden, II, 312, Hufeland,II, 39, Storch,!, 423. — So brauchten die alten Russen ganzeLhierfelle und Stücke von solchen als Geld; der Sieger forderteöfters den Tribut in Fellen; späterhin wurden gtmahltc StückchenPelzwcrk in Umlauf gebracht und erst im 15. Jahrh. kam dasPclzgcld außer Gebrauch; siche Storch, III, 25. Sclioe», dlov«>gnanlani i» rein »umiuariam aultguoo Ilosulw odsorvntiouos,rvratisl. 1829. — Von den Mongolen, Burätcn rc. wird zu glei-chem Behufs der Backsteinthce gebraucht, d. i. Kuchen, aus einer-gröberen Lhecsorte geformt, die ein allgemein beliebtes Getränkgeben. Timkowsky, Reise nach China, übers, v. Schmidt, I,43. (1825.) — Kauris (k^pi-wn nmnotn) in Africa bei den Ne-gerstaaten südwärts vom Niger; in den I780r Jahren galten 2500Stück gegen 6 fl., Magaz. v. mcrkw. n. Reisebcschr. V, 342.(Bcrl. 1791.)
(b) Die Einführung des Metallgeldes fällt bei den alten Völkern indie ersten Perioden ihrer Geschichte, und der Zeitpunct ist Lei kei-nem genau bekannt. Die Hebräer halten es sehr früh, die Athenerschon zu Solons Zeit, die Römer feit Servius Tullius; Herodo t(I, 94) schreibt den Lydiern die Erfindung der Gold - und Silber-münzcn zu. — Bei einem afrikanischen Volke ist nach MungoPark ein in Eisenstangen bestehendes Geld üblich, und die Ein-gebornen sind gewohnt, eine Gütermenge, die im Preise einerStange gleich kommt, auch wirklich eine Stange zu nennen, z. B.20 Tabaksblätter oder eine Gallone Branntwein heißen eine StangeTabak, eine Stange Rum. Die Europäer haben die Eisenstangegleich 2 Schill. Sterl. gesetzt. S. I-Iiomn» Sinitlc, An uttvmptto «leliiie vto. (Z. 45. (c)) S. 23—25.
(u) Platin ist bei dem heutigen Stande der Metallurgie noch zu kost-bar zu prägen, s. Hagen in Pölitz, Jahrb. d. Gesch. u. Staatsk.,1830. I, 29. Schubart, Lcchn. Chem. II, 431.
(,/) Vgl. Busse, a. a. O. I, 45 und die dort angeführten Schriften.
— Hufeland, II, 42. — Schön, N. Unters. S. 127.
(e) Gold, Silber und Kupfer sind nach den sorgfältigen Untersuchun-gen von Cavendish und Hatchett am meisten geeignet, mit-einander in den Münzen verbunden zu werden. Die hieraus ge-bildeten Gemische behalten die Dehnbarkeit und können ohne Ver-lust durch Verflüchtigung oder Oxydation eingeschmolzen werden,riiilos. lransnot. 1803. I, 150. — Die Fortschritte der national-ökonomischen Wissenschaft in England, S. 22ö, (Leipz. 1817.)
§. 263 .
2) Ein nicht sehr veränderlicher und zugleich ziemlich hoher