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crzeligniß unterliegt derVerthcilung unter die verschiedenen Clas-sen und einzelnen Mitglieder der Gesellschaft. — Das Ausgeben einesKapitales, an dessen Stelle andere Güter in das Vermögen zurück-kebren, nennt man den Umsatz.
§. 253.
Die in jedem Volke umlaufende Gütcrmasse begreift außerdem Gelde folgende Thcile in sich: 1) die meisten neu erzeug-ten oder einge führten Güter, welche von den Erzeugernoder den ersten Erwerbern an andere Personen gelangen müssen,um ihrer Bestimmung gemäß gebraucht zu werden, §. 143. Nurder kleinere Theil dieses rohen Volkseinkommens findet sogleichohne Umlauf seine Verwendung; 2) Grundstücke und ste-hende Cap italc, von denen jedoch in jedem Zeitabschnitte unr-ein kleiner Theil seinen Eigenthümcr wechselt; 3) Genuß mit-tel, die, nachdem ihr Gebrauch schon angefangcn hatte, aus ir-gend einem Grunde wieder vertauscht werden («). Die unterl) genannten Güter bilden die häufigsten Gegenstände des Um-laufes und der Handelsgeschäfte.
(«) Z. B. Kleider, Hausgeräthe, Bücher, Kunstwerke.
§. 254.
Die Lebhaftigkeit des Umlaufes bemißt sich nach der Mengevon einzelnen, eine Güterübertragung bewirkenden Verhandlun-gen, welche bei einer gewissen Menschenmenge im Laufe einesbcstimmtenZeitabschnittesStattfinden («). Nimmtdie Lebhaftig-keit der Cireulation zu, so rührt dicß mehr von der größerenMenge der umlaufenden Güter, als von einem öfteren Ucbcr-gange jedes einzelnen Gutes in andere Hände her, cs läßt alsovermuthen, daß mehr Güter hervorgebracht und verzehrt werden,und daß zugleich die Arbeitsthcilung den eigenen Verbrauch derProducte durch ihre Erzeuger seltener macht, §.116. Kann ver-mittelst der Fortschritte in der Gewerbskunst die Production einerArt von Gütern in kürzerer Zeit bewerkstelliget werden, undlaßt sich auch die fertige Waarc schneller absetzen, als sonst, sohat dieß die Folge, daß das früher umgcsctzte Capital die Er-zeugung einer größeren Gütermenge in gleicher Zeit befördert,