der Capitalbedarf für jeden Arbeiter, der zu 100 hinzugefügtwird, 800 fl., so kann man, ohne das Capital im Ganzen zu ver-größern, nur 108 Arbeiter anwenden, und die Lohnausgabe istjetzt 27Proc. des Capitales, während sie vorher 31Proc. war.
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Ein reichlicher Lohn macht es jedem Arbeiter möglich, ent-weder besser zu leben, als bisher, oder sich zu verehelichen undeine neue Familie zu gründen, durch welche sodann die Volks-menge vergrößert wird. Die Annehmlichkeiten des häuslichen Le-bens sind so anziehend, daß die Mehrzahl der Arbeiter durch einenhohen Lohn bewogen wird, sich in früherem Alter, als sonst, zuvcrheirathcn («). Dieser Umstand und die Einwanderungen vonanderen Landern pflegen in einem solchen Falle in nicht langerZeit eine beträchtliche Vermehrung der Volksmenge zu bewirken,welche dann das Angebot von Arbeitern erweitert (S). Wennnun das Capital nicht mit gleicher Geschwindigkeit anwächst, sowird unfehlbar der Lohn von seinem hohen Stande herabgchenmüssen. In der Regel sind auch wirklich die Gelegenheiten zurAnsammlung neuer Capitalc nicht so günstig und die Beweg-gründe zum Sparen nicht so mächtig, daß das gestimmte Capitaleines so schnellen Anwachses fähig wäre, als die Volksmenge (e).Diese wird also durch das Zurückbleiben des Capitales in ihrerweiteren Vermehrung gehindert, und deßyalb ist gewöhnlich dasAngebot von gemeiner Handarbeit im Verhältnis; zum Begehrevon solcher Größe, daß der Lohn nur den nöthigcn Unterhaltoder wenig mehr gewährt. Findet in besonderen Fällen eineschnellere Vermehrung des Capitales Statt, so äußert sie sich dannin der Steigerung des Lohnes.
(«) Die Anzahl derjenigen, welche einen reichlicheren Genuß des Ver-mögens für ihre Person vorziehen, wird desto größer sein, je mehrLuxus unter allen Ständen der Gesellschaft verbreitet ist.
(-) Da die Zahl der Weiber zwischen 18 und -IS Jahren, also in demfruchtbaren Alter, 18 — 20 Procent der Volksmenge beträgt, undkaum auf jedes dritte Jahr eine Geburt kommen kann (in Preu-ßen nur >/l,), so ist schon hieraus zu ersehen, daß die Geburtenjährlich höchstens S oder K Procent betragen könnten, unter Um-ständen, welche der Vermehrung der Menschen besonders günstigwären. Die Erfahrung zeigt nicht leicht mehr als 1 Geburt auf22 Lebende od. ungefähr 4'/? auf 100, und wo die Zahl der Ge-