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Grundsätze der Volkswirthschaftslehre
Entstehung
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Güter sind in Hinsicht auf die Veränderlichkeit des Kcgchrcs undAngebotes sehr verschieden, indem beide bei München Dingen,z. B. Staatspapicren, sich weit weniger gleichblcibcn, als bei an-dcrcn, z. B. Salz, Brennmaterial rc.

(«) Der Preis jeder Art von Gütern hängt von einer cigenthümlichenVerbindung mehrerer Umstände ab. Von Seite des Angebotes wer-den die ausgedehntesten Preisveränderungcn durch den Wechselguter und schlechter Ernten, von Seite des Bcgehres durch denUcbergang aus dem Kriege in den Frieden und umgekehrt bewirkt.Schon die entfernte Vermuthung eines solchen Ereignisses hat Ein-fluß, wie z. B. die Preise des Getreides und Weines sich ändern,wenn im Sommer die Witterung eine andere Beschaffenheit an-nimmt, welche die Hoffnungen auf die nächste Ernte verstärkt oderschwächt. — Viel Material hierzu enthält 7 !>.'to o Ic v, 3'I,n„»bisnntl cletuils o» tim IiiKl, nn,I lorv prloes ot' tbe Inst tlurt^ )'onrs.Uomlon, 1823. II B. diene Bearbeitung: A Iilstor/ nt'prlovs n»,Itlie stnto ot clrenlntioii trom 1793 lo 1837. 1838 II, — Her-mann in den Münch, gel. Anz. I8IO, Nr. 97 ff. — Steigen ver-schiedener Arzncistoffe durch die Cholera (Blutegel in Paris sechs-fach) — des Eisens durch die vielen Eisenbahnunternehmungcn.— In guten Weinjahren kaufen die Weinbaucnden mehr Flachs undHans ein, um ihre Vorräthe von Wäsche zu ergänzen. -— Eineschlechte Ernte drückt anfangs den Preis des Fleisches herab, weilweniger Vieh bcibehalten und aufgezogen werden kann, steigert ihnaber eben hiedurch späterhin.

(-) Die Furcht vor Mangel bewirkt oft ein plötzliches Anschwellcn desBegehrs. — Bei Dingen, die nur in kleiner Menge zu Markt kom-men, kann schon ein einziger Käufer auf den Preis wirken.

Z. 136.

Der durch das Mitwcrbcn festgesetzte, in vielen Tauschfallengleichförmige Preis wird M a r k t p r e i s («) (laufender, wir k-licher, Tauschpreis, prix oourunt) genannt. Er wird im ge-meinen Leben als vollgültiger Stellvertreter des Gutes angesehen,dem er zukommt, weil man sich dieses in der Regel sehr leichtverschaffen kann, wenn man ihn hingiebt. Man hat ihm den sog.natürlichen (Smith, Say), nothwendigen (Simonde,Storch), angemessenen (Lvtz), oder Kostenprcis (v.Jakob, v. Schlözcr, Fulda, Kudler) entgegengesetzt, wel-cher jedoch, genau betrachtet, nur der Kostenbetrag ist (S), alsonoch nicht selbst ein Preis, sondern nur einer der Bestimmgründedesselben. Wenn der Preis wirklich mit dem Kostenbeträge zu-sammentrifft, so ist dicß zugleich eine Folge des Mitwerbcns, alsofindet auch dann ein Marktpreis Statt (o). Da nur solche Dinge