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mehrung des Vermögens nicht bei (§. 52). Vgl. Lauderdale,Ucber Nationalwohlstand, S. 51.52.— Wo indefsen nur vollkom-mene Sicherheit der Rechte besteht, da finden die Menschen im All-gemeinen hinreichende Beweggründe, ihre Ersparnisse nicht unge-nützt liegen zu lassen.
(o) Die Geldstücke, aus denen eine solche Summe zusammengesetzt ist,sind wohl in den meisten Fällen schon früher im Volksvermögengewesen.
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Die jedesmalige Größe des Nationalcapitales in einem Landeist eine Wirkung des Kunstflcißes und der Sparsamkeit der ein-zelnen Bürger, sowie der Festigkeit und Gerechtigkeit der Re-gierung; man kann sie größtentheils als eine Folge der geistigenund moralischen Kräfte in einem Staate anschcn, sofern nichtbesondere Störungen obgewaltct haben. Die Zahl der sparsamenMenschen pflegt im Vcrhältniß zu der Menge von schlechtenWirthen so groß zu sein, daß das ganze Capital eines Volkesgewöhnlich nicht blos unvermindert bleibt, sondern auch fort-während anwächst, obgleich in der Regel nur langsam. Die ge-wohnte Lebensweise des Volkes oder einzelner Stände, sowiedie Geschicklichkeit und der Erfolg, womit die hcrvorbringcndcnArbeiten betrieben werden, können die Zunahme des gesummtenCapitales beschleunigen oder verzögern, besondere Ereignisse aber,wie unglückliche Kriege, bürgerliche Unruhen, Wasscrsnoth unddcrgl., können selbst eine Verringerung des Capitales verursachen.Eine Vermehrung desselben durch fortgesetztes Ucbcrsparen wäreerst dann unnütz, wenn sich weder im Lande Gelegenheit zeigte,dasselbe productiv anzuwcndcn, noch auch das Ausleihen desselbenan andere Völker möglich wäre. Auf eines von beiden Mittelnwird man aber immer rechnen können; cs ist deßhalb kein Still-stand des Capitalanwachses zu besorgen, nur daß derselbe all-mälig, bei der Abnahme des Zinsfußes und Gewinnes langsamerwird («).
(«) Die Schwierigkeit, für ein Capital im Lande gute Anwendung zufinden, ist oft nur eine Folge fehlerhafter Staatseinrichtungen oderbeschränkter Kenntnis;. In Deutschland war bisher eine Mengevon einträglichen Unternehmungen, die in den Nachbarländernlängst die besten Früchte getragen haben, noch nicht versucht wor-