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zeuge, werden konnte (o), 3) daß ungesunde, oder doch sehrbeschwerliche Arbeiten den Menschen abgenommen werden (,/).Muß eine Maschiene wieder durch Menschenkraftc bewegt wer-den, so ist diese Arbeit allerdings oft anstrengend, aber doch nichtgerade der Gesundheit schädlich (e); 4) daß in vielen Fällenschon einfache, kunstlose Arbeit zurcicht, die Maschienen zu be-dienen und dadurch Güter zu bereiten, welche sonst nur mitHülfe großer Geschicklichkeit zu Stande kamen (/). Dieß ge-währt den Borthcil, daß Menschen von höheren Fähigkeiten sichanderen gemeinnützigen Beschäftigungen überlassen können. In-zwischen werden auch wiederum die Maschienen erst durch einenbeträchtlichen Grad von Kunst möglich; sic entspringen aus denFortschritten der Bildung.
(a)Kunth, Ueber Nutzen oder Schaden der Maschienen. Bert. 1824.— Babbage, a. Schrift (§. IIS. (e)).— (Brougham) DieResultate des Maschienenwesens, deutsch Lübeck, 1833, u.v. Rie-ten, Leipz. 1833. — L. de Kaspnrin, Loiisideratioiis snr lesHindu, 108 . knr. 183S. — ure, Das Fabrikwesen, deutsch von Dietz-mann. Leipz. 1835.
(-) Es giebt kein größeres Beispiel von den gemeinnützigen Wirkun-gen des Maschienenwesens als die Baumwollenverarbeitung.Die einflußreichsten Erfindungen der Engländer in derselben sind1) die Krempelmaschine, zwischen 1760 und 1774 allmählig vonMehreren zu Stande gebracht; 2) die Jenny, eine von Highserfundene, vonHargraves 1767 verbesserte Spinnmaschiene, jetzthauptsächlich für Schaafwolle im Gebrauch; 3) die Spinnmaschiene('I'Iiro8de, Drossclmaschiene) sammt der Streckbank von Mich.Arkwright 1769 (jedoch nach neueren Untersuchungen auch ur-sprünglich von Highs ersonnen); 4) die aus beiden vorhergehen-den zusammengesetzte Spinnmaschiene (Kalo-sen»^) von Cromp-ton, 1775; 5) die Webmaschine (I'over-Iooiii), statt des ge-wöhnlichen Webstuhls, nach dem ersten Gedanken Vaucanson's( 1747) von vielen Mechanikern versucht, am gelungensten vonCartwright 1784 hergestellt und seit 1805 häufig verbreitet.Hieran schließt sich eine Menge anderer Maschienen, die zum Thcile,wie die zum Vorspinnen dienende Spindclbank (k'HwoviiiK, baueü brodies), von bewundernswürdiger Künstlichkeit sind. DieSpinnmaschinen leisten 100- (Bernoulli), 120- (illorenu de.Ionnes), bis ISOmal (Kees und Blumenbach), nach neuerenAngaben sogar 266mal soviel als Handspinnräder bei gleicher Ar-beit. Eine Handspinnerin soll wöchentlich nur '/^ Pfund feinesGarn liefern können, und mit einem Gehülfen (doch vermuthlichmit Einrechnung des Kardätschens). In England kann ein Mannmit zwei anknüpfendcn Kindern zwei Feinspinnmaschinen zu 3—400 Spindeln versehen und je nach der Feinheit bis 250, ja 350Pf. Garn wöchentlich spinnen; in Frankreich spinnt ein Arbeiter180 — 200 Pf. wöchentlich. Auf jeder Spindel der Feinspinnma-schine können jährlich bis 32 Pf. Garn gesponnen werden, Durch-
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