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nicht über die Geister; sondern die Geister herrschenüber die Körper. Und was sind die Evolutionen derKörper gegen die Evolutionen der Geister?
Wahrlich, ich weiß nichts Besseres, den gehorchen-den Theil des Staates gegen die stehenden Kriegsheere,gegen die Festungen und Kanonen des Gebietenden imnothwendigcn Gleichgewichte zu erhalten, als Kraftdes Geistes und Fertigkeit in seinen wichtigsten Kün-sten. Was in Athen und Rom Kraft hatte, das mußes auch noch heut und in allen Zeiten, unter allenVölkern haben. Der einzige Unterschied ist nur, daßnunmehr Feder und Presse die Stelle des Mundes derDemosthene und Cicerone vertreten. Es sindelende, verkümmerte Seelen, welche, beraubt des Ver-trauens auf diese Schutz- und Trutzwaffen, es unter-lassen, durch beständige Uebungen sich die höchst mög-liche Fertigkeit im Gebrauche derselben zu verschaffen.
Man wende nicht ein, daß Gründe und Beredt-samkeit doch nicht immer siegen. Ost, wenn Gründenicht siegen, sind es, bei Lichte besehen, schlecht vor-getragene Gründe. Aber wenn auch Beides nicht im-mer siegt, verdient denn darum eine Festung, oderein Kriegsheer mindere Achtung und Zuversicht, wennjener einige Steine aus ihren Mauern, diesem einigeKämpfer aus seinen Gliedern geschossen werden? Sollman darum jene aufgeben, und dieses aus einandergehen lassen? Welche Schlacht kostet nicht Blut, so-wohl dem Sieger, als dem Besiegten?
Ha, man fahre doch nur fort, Rede- und Schreibe-künste geringe zu schätzen, oder zu vernachlässigen, und