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Arzt.
Aber sehn Sie doch! Ihre Augen sind ja hell undklar offen.
Kammerfrau.
Das wohl! Aber ihre Sinne sind verschlossen.
Arzt.
Was macht sie jetzt? — Sieh, wie sie sich dieHände reibt!
Kammerfrau.
Das^ist ihr Gewöhnliches. Sie thut, als ob siesich die Hände wüsche. Dies Hab' ich sie schon Viertel-stunden lang thun sehn.
Lady Macbeth.
Hier ist noch ein Flecken.
Arzt.
Horch, sie spricht! Helfen Sie mir's behalten. Viel-leicht komm' ich hinter die Ursache ihres Ucbels.
Lady.
Weg, verdammter Flecken! Weg, sag' ich! —Eins! Zwei! Wohl, so ist's hohe Zeit, an's Werk zugehn. — Düster ist die Hölle. — Pfui, Macbeth,pfui! Ein Soldat, und furchtsam! Was brauchenwir uns zu fürchten, daß es auskomme? Wer darfunsere Uebermacht zur Rede stellen? — Aber wer hättewohl gedacht, daß der alte Mann noch so viel Blut insich habe?
Arzt.
Hören Sie das wohl?
Lady.
Der Graf von Fife hatt' eine Frau. Wo ist sie