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Macbeth.
Das versteht sich! Und noch dazu ein herzhafter,der etwas anschaucn kann, wovor der Teufel selbst er-blassen würde.
Lady.
O vortreffliches Zeug! — Das ist wieder die Mah-lerei deiner Furcht; jener Lustdolch, der dich, wie dusagtest, zu Duncan leitete, — Wahrhaftig, solcheGrimassen und Verzuckungen, fein natürlich nachge-macht, sollten sich hübsch ausnehmen amKaminseuer beidem Mährchcn eines alten Weibes, wofür ihre Groß-mutter Gewähr leistete. Schäme dich! Warum schnei-dest du solche Gesichter? Am Ende siehst du doch nichtsweiter als einen Stuhl.
Macb eth.
Ich bitte dich, sieh doch dort hin! — Sieh! Schau'!— He! was sagst du? — Wohlan, meinethalben! —Kannst du winken, so sprich auch! Halten Beinhäuserund Todtengrüfte die Begrabenen nicht mehr fest, sosollen künftig die Magen der Geier unsere Gräber seyn.
(Der Geist verschwindet.)
Lady.
Wie? Ganz und gar entmannt von Thorheit?
Macbeth.
Ich sah ihn, so wahr ich hier stehe! —
Lady.
Pfui, schäme dich!
Macbeth.
Blut ist von je her vergossen, schon vor Alters,ehe noch menschliche Satzungen den friedfertigen Staat