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3 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 2
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ganz in Thränen auflöscn werden. Schweig' also,unseliger Ehrgeiz! Reize mich nicht, über eine Mauerzu springen, wo jenseit ein Abgrund ist!

(Lady Macbeth kommt.)

Nun, was gibt's?

Lady Macbeth.

Er hat beinah' abgespeist.> Warum bist du her-aus gegangen?

Macb eth.

Hat er nach mir gefragt?

Lady.

Ich dachte, man hätt' es dir gesagt.

Macbeth.

Wir wollen nicht weiter in dieser Sache gehen. Erhat uns kaum mit neuen Ehren begleitet, die erst aus-getragen seyn wollen.

Lady.

War denn die Hoffnung trunken, in welche du dichselbst kleidetest? Hat sie etwa seitdem geschlafen? Undwacht sie nun, um so bleich und nüchtern beim An-blick dessen auszusehn, was sie vorher so muthig un-ternahm? Von Stund' an halt' ich eben das von dei-ner Liebe. Wie? Fürchtest du dich, in Muth undThat eben der zu seyn, der du in deinen Wünschenbist? Möchtest du gern das, was dich als dashöchste Glück des Lebens anlächelt, und doch unter demeignen Verdammungsurtheil deiner Feigheit leben? Muß:Ich wag' es nicht! gleich auf: Ich möcht' esgern! folgen? Wie bei der armseligen Katze im