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Rasch in den Füßen, und rasch in den unermüdlichenSchwingen,
Gräßlich gestaltet und groß. So viel es Federn be-kleiden,
So viel spähende Augen, o Wunder! sind drunter ver-borgen,
So viel Zungen voll Lärm, und Ohren, erhoben zumLauschen.
Nachts durchsegelt sein Flug die Mitte von Himmelund Erde; 205
Nachts durchzischt es das Dunkel, wie giftige Drachendie Höhle;
Nimmer und nimmer verschließt die wachen Augen derSchlummer.
Tages sitzt es und harrt auf den obersten Zinnen derSchlösser,
Oder auf hohen Basteien, und schreckt die bevölkertenStädte,
Haschend so gierig nach Lug und Trug, als gierig nachWahrheit. 210
Schadenfroh säet' es jetzt den Samen zu tausend Gerede,Von geschehenen so, als nimmer beschlossenen Thaten:Zu Karthago sey Aeneas von Troa gelandet,
Welchen die reizende Dido zu ihrem Geliebten erkoren.Nun durchschwelge das Paar, gefesselt von schändlichenLüsten, 215
Unbekümmert um Reich und Stadt, in Festen den Winter.Ueberall horchte das Land; vor allen lenkte das SchandthierSeinen eiligen Flug gerade zum König Jarbas,
Und entflammt' in ihm zu Wuth die verachtete Liebe.