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Eben so stattlich und hehr ging Venus Sohn, undnicht minder
Prangt' auf seinem Gesichte die Blume der göttlichenSchönheit.
Als nun die Jagd das Gebirg' und den sperrigenDickicht erobert,
Siehe, da taumelten hier, entstürzt dem Felsenge-scheitel, 170
Ueber die Rücken der Berge die flüchtigen Gemsen her-unter;
Siehe, da rudelten dort sich die Hirsche zusammen, undstürzten
Laut die staubende Flucht hinab durch's offene Blachfeld.
Muthig auf muthigem Roß, durchsprengt' Julus dieThäler,
Sprengt in raschem Galopp bald Diesen, bald Jenenvorüber, 175
Schnöbe, so glüthe sein Muth, statt dieses feigen Ge-wildes,
Schnöde doch lieber ein Keiler mit krummen beschaum-ten Gewehren,
Oder ein tapfrer Leu aus nächtlicher Kluft ihm entgegen!
Nun allmählig beginnt der Wald zu dampfen undtosen.
Sieh, es woget am Himmel ein Meer von Wetterge-wölken; 180
Lauter und lauter entrollt dem Wolkengewoge derDonner;
Plötzlich rauscht ihm nach mit Hagelgepraffel der Regen;
Ström' entschallern den Bergen; es fluchet das Saaten-gefilde.
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