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Die Nossebandiger von Tros Geschlecht, 59V
Die Ilion verfochten allzumal
Hoch überging! Welch neues Weh für dich!
Das Weh der Sehnsucht nach dem Ehgemahl,
Der wenden könnte deine Sclavenzeit.
Doch mich! Der Hügel decke mein Gebein, 595Bevor dein Raub, dein Angstgefchrei erschallt!
Hier hielt der schimmerceiche Hektar ein,
Und langte nach dem Knaben. Aber schnell
Bog mit Geschrei der Kleine sich zurück
Zum Busen seiner schlank umgürtcten 600
Verpflegerinn, erschrocken vor der Schau
Des Vaters. Denn ihm graute vor dem Erz,
Und vor dem Roßbusch, den er fürchterlichVom hohen Helm herunter winken sah,
Die guten Aeltern lächelten dazu. 605
Und eilig nahm der schimmerceiche HeldDen blanken Helm vom Haupt, und setzt' ihn hinZur Erd', und Hub, als er das Kind geküßt,
Und auf den Armen sanft gewebt, zum Zeus
Und allen Göttern so zu beten an: 610
O Zeus, und ihr Unsterblichen, verleiht,
Daß dieser Sohn vor allen Troern groß,
Wie ich, einst sei)! Gewahrt ihm Muth und KraftZum obersten Gebieter Ilions!
Daß einst es heiße, wann vom Streit er kehrt: 615
Der ist viel stärker, als sein Vater war!
Daß er stets blutbesprengten Raub zurückVon dem Erschlagnen bring', und seiner oftDie Mutter sich erfreu' in ihrem Sinn!