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2 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 1
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Auf! Laßt nun Rath uns pflegen, welchen LaufDie Sache nehmen soll. Soll abermalHeilloser Krieg und grimme Schlacht entstehn,

O'r Friedensbund die Völker einigen?

Wofern euch Allen dies behagt, so magDie Stadt des Königs Priam ferner stehn,

Und Atreus Sohn sein Weib zurück empsahn.

Er sprach's. Minerva und Saturnia,

Die ihm am nächsten saßen, schnoben drobIn sich hinein. Denn immer dachten sieAuf Troas Untergang. Minerva saßErgrimmt auf Zeus, und stumm vor bittrer Wuth.Doch Junos Brust entbrach der Zorn; sie rief:

Unholdester, was sprachst du für ein Wort?

So soll nun eitel alle meine Müh',

Und fruchtlos seyn der Schweiß, den ich vergoß?

So Hab' ich meine Rosse denn umsonstErmüdet, und die Völker überall,

Zu Priams und der Seinen Untergang,Versammelt? Immerhin! Doch fällt gewißNicht Einer von uns klebrigen dir bei.

Voll Unmuth fuhr der Wolkensammler auf:

O Unholdinn, sprich, was hat Priamus,

Was haben seine Söhne mißgethan,

Daß du die schöngebaute IlionSo unersättlich zu verheeren gierst?

Ha! So hinein zu brechen durch das ThorUnd die gethürmten Mauern, und sowohlDen Priamus, als sein Geschlecht und VolkLebendig zu zerfleischen, das, nur das,

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