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2 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 1
Entstehung
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Zum Kampf heraus! Doch rath' ich weislich dir,Bleib lieber heim, und nimm's nicht wieder mitDem blonden Menelas so thöricht auf!

Erlegen möchte dich sonst bald sein Speer.

Erwiedernd Hub der schöne Paris an:

Verwund', o Weibchen, so nicht meine BrustMit Stachelwortcn! Heut hat MenelasDurch Athenern obgesiegt. Wie leichtSieg' ich ein andermal! Denn uns auch stehnNoch Götter bei. Jetzt laß uns Freunde sepn,Und komm' in's Bett! Denn nimmer noch zuvorHat so viel Liebe meine Brust geschwellt.

Selbst da nicht, als ich dich aus Sparta stahl,Und durch das Meer, an's Eiland KranaeMein schnelles Schiff dich trug, wo ich zuerstIn Lieb' und Beischlaf mich dir zugesellt.

So dränget mich die süße Lust zu dir.

Er sprach's, und stieg in's Wonnebett voran.Ihm folgte bald die schöne Gattinn nachUnd beide pflagen süßer Liebe drin.

Indessen aber schweifte MenelasDurch's Heergetümmel, wie ein Leu, herum,

Und schoß nach Paris seinen Blick umher.

Jedoch kein Troer, noch ein Bundsgenoß,

.Könnt' ihn entdecken. Keiner hatt' ihn wohl,Hakt' er ihn wo gewußt, aus Gunst verhehlt.Denn Jeder haßt' ihn, wie den schwarzen Tod.

Und der Erzfeldherr Agamemnon rief:

Hört, Troer, und ihr Hülfsgenossen, hört's!

Held Menelas hat offenbar gesiegt!

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