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Einleuchtende medizinisch-philosophische Beweise, daß Jesus Christus, nach der an ihm vollzogenen Kreuzigung, nicht von einer Todähnlichen Ohnmacht befallengewesen, sondern wahrhaft gestorben u. darauf von den Todten wieder auferstanden sey : allen Verehrern des wahren Christenthums zugeeignet
Entstehung
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und ergriffen das Herz tausendmal kräftigervon der Unsterblichkeit des Geistes, als allemetaphysische, a priori deducirte Folgerungen.

Es verhält stch mit den metaphysischenBeweisen für die Fortdauer nach dem kör-perlichen Tode eben so, als mit den meta-physischen Beweisen für das Daseyn Gottes.Wie wenige Menschen haben Fähigkeit, >Bildung oder Geduld genug, die verwickelte,lange Verkettung von metaphysischen Schluß-folgen , welche für Gottes Daseyn so kunst-voll müssen gebildet lind gestellt werden,einznsehen; jedes Glied in seiner Bündigkeitzu prüfen, der Gesammtheit derselben über-all mit gespannter Aufmerksamkeit zu folgen,bis sie an das Endresultat kommen. Wieunendlich leichter sind die empirischen Gründea posteriori! Die Werke zeigen unver-kennbar auf den Urheber. Daher Fe ne- jlon^) und Reimarus'') durch ihre herr-lichen Werke viel mehrere Zweifler an der

ihren Wohnsitz wieder beziehen und Wirk-samkeit und Leben darin wieder äußernkonnte.

k>) Do l'oxislonco cio Uiou ümnontecro par lniiatuev. Umni-clirvLiA 179t-

6) Die vornehmsten Wahrheiten der natürlichenReligion. Hamburg 1766.