und ergriffen das Herz tausendmal kräftigervon der Unsterblichkeit des Geistes, als allemetaphysische, a priori deducirte Folgerungen.
Es verhält stch mit den metaphysischenBeweisen für die Fortdauer nach dem kör-perlichen Tode eben so, als mit den meta-physischen Beweisen für das Daseyn Gottes.Wie wenige Menschen haben Fähigkeit, >Bildung oder Geduld genug, die verwickelte,lange Verkettung von metaphysischen Schluß-folgen , welche für Gottes Daseyn so kunst-voll müssen gebildet lind gestellt werden,einznsehen; jedes Glied in seiner Bündigkeitzu prüfen, der Gesammtheit derselben über-all mit gespannter Aufmerksamkeit zu folgen,bis sie an das Endresultat kommen. Wieunendlich leichter sind die empirischen Gründea posteriori! Die Werke zeigen unver-kennbar auf den Urheber. Daher Fe ne- jlon^) und Reimarus'') durch ihre herr-lichen Werke viel mehrere Zweifler an der
ihren Wohnsitz wieder beziehen und Wirk-samkeit und Leben darin wieder äußernkonnte.
k>) Do l'oxislonco cio Uiou ümnontecro par lniiatuev. Umni-clirvLiA 179t-
6) Die vornehmsten Wahrheiten der natürlichenReligion. Hamburg 1766.