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die Aufmerksamkeit des gemeinen, ungebil-deten Haufens nur durch ungewöhnliche Er-scheinungen und Thaten kann erregt undgefesselt werden, so mußte der GesandteGottes sich bey dieser Classe Menschen durchWunder rechtfertigen und beweisen, daß ervon Gott ausgegangcn sey und göttlicheVollmacht habe; wenn er Eindruck auf siemachen und Gehör bey ihr finden wollte.Die Wunder, welche JesuS verrichtete,waren demnach nicht allein der Wurde,sondern auch der Weisheit und Güte Gotteshöchsi angemessen.
Ich weiß cs, was für Einwürfe manvon jeher gegen die Wunder der evangeli-schen Geschichte gemacht, und welche Gründeman ihnen entgegengesetzt hat. Es würdemich zu weit von meinem Zwecke führen,sie alle anzuführen und zu erörtern. DieseErläuterung mag daher hier zureichen ").
>v) Die Verhandlungen über die Wunder derevangelischen Geschichte findet man vorzüg-lich bey Hugo Grotius a. a. O. S. 23.Nössclt a. a. O. S. 4t6. Leß a. a. O.S. 243- Wonnet's philosophische Unter-suchung der Beweise für das Christcnthum.S. 37. Zürch 1769. Haller'S Briefe überdie wichtigsten Wahrheiten der Offenbarung.S. 107. Bern 1772. Haffncr's Festpre-digtcn. 11. Thcil. S. 43. Strasburg 1802.