Druckschrift 
Einleuchtende medizinisch-philosophische Beweise, daß Jesus Christus, nach der an ihm vollzogenen Kreuzigung, nicht von einer Todähnlichen Ohnmacht befallengewesen, sondern wahrhaft gestorben u. darauf von den Todten wieder auferstanden sey : allen Verehrern des wahren Christenthums zugeeignet
Entstehung
Seite
77
Einzelbild herunterladen
 

77

Emen unbarmherzig zergeisselten, amHerzen, an beyden Händen und Füßenschwer Verwundeten und durch eine fürchter-liche Blutung an Kräften Erschöpften, amdritten Tage rasch und meilenweit wieder zuFuße wandern zu sehe», ist eine Thatsache,welche die ganze Geschichte der Heilkundevon Hippocrateö au, bis auf unsereZeiten nicht enthält. Es ist ein Wunderdes ersten Ranges, und dem der Auferste-hung eines Todten beynahe gleich.

Es ist eine große Ungereimtheit, einmit den glaubhaftesten Zeugnissen besiegeltes,und durch die geprüftesieu Vernunft, undErfahrungsgründe bestätigtes Wunder inZweifel ziehen und läugnen zu wollen, unddagegen ein anderes, nicht minder großes,die nemlichen Zwecke bezielendeS, gezwungeneingestehen zu müssen! Und dieser in dieAugen springenden, den Verstand brandmar-kenden, Folgewidrigkeit machen sich diejeni-gen schuldig, welche behaupten: Christus

sey nach übcrstandenen Martern der Kreu-zigung nicht wirklich todt, sondern nur miteiner Asphyxie behaftet gewesen, mithinnicht von den Todten erstanden, sondernnur aus dem Scheintode erweckt worden.

Ist dieser Widerspruch nicht dem derPharisäer gleich, welche Jesus, der das