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Einleuchtende medizinisch-philosophische Beweise, daß Jesus Christus, nach der an ihm vollzogenen Kreuzigung, nicht von einer Todähnlichen Ohnmacht befallengewesen, sondern wahrhaft gestorben u. darauf von den Todten wieder auferstanden sey : allen Verehrern des wahren Christenthums zugeeignet
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größten Maße znsammentrafen, müssenunausbleiblich in denselben den Brand, dasheißt, völliges Vernichten der Lebenskräfteund den physischen Tod veranlaßt haben.Nur die allergröbste medicinische Unwissen,heit könnte bey einem so durchaus hoffnungs-losen Zustande noch die Rettung deö Lebensdes so gänzlich zu Grunde gerichteten Kran-ken in dieser Lage für möglich halten. Undworauf könnte sich diese Möglichkeit bey denJuden vor achtzehn Jahrhunderten stützen?

^ Nur ein zweyter Christus, der einzig durchsein göttliches Machtwort aus der Stelle dieBlinden sehend, die Taubstummen hörendund sprechend, die Lahmen gehend machen,die Wahnsinnigen wieder zu Verstände brin-! gen, die Fallsüchtigen heilen, die Blutstüssestillen, die Tobten wieder beleben, den Stür-men der Lust und den Wogen des Meers^ Ruhe gebieten könnte, wäre im Stande ge-wesen, eine solche Wunderkur zu vollbringen.

Nicht allein die so fürchterlich gerissenen,gespaltenen und gequetschten Wunden anden vier Extremitäten mußten aus den an-geführten Gründen unausbleiblich von demBrande ergriffen werden, sondern auch die,dem Herzen, dem Ursprünge des Lebens, sonahe gestochene Seitenwunde. Und welcher^ Arzt und Wundarzt möchte die verwegene

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