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Einleuchtende medizinisch-philosophische Beweise, daß Jesus Christus, nach der an ihm vollzogenen Kreuzigung, nicht von einer Todähnlichen Ohnmacht befallengewesen, sondern wahrhaft gestorben u. darauf von den Todten wieder auferstanden sey : allen Verehrern des wahren Christenthums zugeeignet
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liefernng habe»: Obgleich Johannes diesausdrücklich nicht sagt, vox xopnli, voxOei. Dieser plumpe Stich vermittelst derLanze, von einem rohen Krieger gemacht,ist also zuverlässig in die Brusthöhle gedrun-gen; sonst hatte aus der Wunde sofort keinMaster fließen können.

Dieser Wasterausfluß setzt eine krank-hafte Wasteranhausung in der Brusthöhleoder im Herzbeutel voraus-, denn im gesun-den lebenden Zustande sind diese Höhlen nurvon einem feuchten Dufte benetzt. DaherVieser Duft nur in Wastcrgestalt im Herz-beutel vorgefunden wird, wenn der Leichnamkalt und wirklich todt, aber vor dem Todegesund gewesen und plötzlich und gewaltsamgestorben ist: wie die Versuche und Beob-achtungen des berühmten Anatomikers Ve-saliUS darthun H. Deshalb schon dieserWasterausfluß einen Beweis giebt, daß Je-sus wahrhaft gestorben war.

Obgleich Christus vor der Hinrichtungkörperlich gesund gewesen zu seyn scheint; sowiderspricht es durchaus der Erfahrung nicht,daß sich in wenigen Stunden oder Tagen

v) van Fvvioion coiniuenlari-i inUkinvii n^Uorismns. Vorn. IV. ^.133-Ililtwdul-Aliussö. 1765 -