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1 (1844) Gedichte
Entstehung
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428
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Da flog der Urselbst hm, und batDes Uhus Majestät um Rath:

Herr, gib dich näher zu verstehn,

Wie flieg' ich dir zu Dank recht schön?"Der Uhu zog die Stirne kraus,

Und sann und sann den Nath heraus:Behaget gleich ans jeder FlurDein Flug dem Sohne der Natur:

So srommt doch diese Gunst dir nichtsVor der Gewalt des Kunstgcrichts.

Das Püppchcn der ConventionRümpft stets sein Naschen drob mit Hohn.Denn cingcschnürte Schul-CulturHaßt glicderfrcie Weltnatur.

Drum mußt du, wenn ich rathcn soll,

Der Reglern:» zum Opferzoll

Erst manchen Schwungkiel dir entzichn,

Womit Naturgeist dich bcliehn. "

Der Urselbst säumt' cs nicht zu thun,

Und fragte gläubig:Herr, was nun?"Es fliegt im dritten HimmelssaalEin Vogel Namens: Ideal.

Mit dessen Federn rüste dich,

Sonst fliegst du ewig schlecht für mich.

Noch thatst du keinen Flügelschlag,

Der tadellos passiren mag.

Versagt bleibt drum aus mein GeheißDir der Vollendung ParadciS."

Da sprach der Urselbst ängstiglich:

Gestrenger Herr, belehre mich,