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1 (1844) Gedichte
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An Mise.

Avas singt mir dort aus Myrtenhcckcn,Im Ton der liebevollen Braut?

Mein Herz vernimmt mit süßem SchreckenDen unerhörten Schmcichellaut.

O Stimme, willst du mich nur necken,

Und lachend den Betrug entdecken,

Sobald das eitle Herz dir traut?

Es singt: Ich bin ein Schwabenmädchcn;Und wirbt um mich gar unbcsehn.

O, Ihr Poeten und Poetchcn,

Wem ist ein Gleiches noch geschchn?

Das ist fürwahr das> schönste Fädchcn,

So mir auf goldnem SpinncrädchenDie Parzen in mein Leben drchn!

O Schwabenmädchen, lieblich schallenZwar deine Töne mir in'ö Ohr;

Doch auch dem Auge zu gefallen,

Tritt nun aus deiner Nacht hervor!

Denn ach! die Liebesgötter wallenZu meinem Herzen, wie zn allen,

Durch's Auge lieber, als durch'ö Ohr.