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1 (1844) Gedichte
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Sieh, der Freundliche bekränzet heutMit der Liebe Myrte seine Haare.Wunsch und Ahndung hoher SeligkeitTanzen vor ihm hin zum Weih-Altäre.Ihn begleitet eine süße Braut,

Die sein Herz vor Allen auserkoren.Ihre stummsten Blicke sagen laut,

Er, nur er, sey ihr auch angeboren.

Liebe, Treu' und holde SittlichkeitGehn als Fahrerinnen ihr zur Seite.

Alle Tugenden der HäuslichkeitGeben seiner Trauten das Geleite.

Frommer Wille nimmt voran den Flug;Ihn begleitet Kraft mit vollem Köcher.

Gott und Göttinn aus dem ganzen ZugZeigen blinkend ihm der Freude Becher.

Hymen, Phöbus, stammet auch von dir.

Auf! Gebiete deinem schönsten Sohne,

Daß er diesen wackern Bruder mirMit der Fülle seines Segens lohne!

Ihn, der, wie ein Held mit Schwert und Speer,Tausend Erdenlciden niederstreitct! ,

Wer verdient der Freude Becher mehr,

Als der Mann, der Andern ihn bereitet?