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1 (1844) Gedichte
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Sie sank wohl an die Kripp' im Stall;Ihr Leib war ihr so schwer.

Sie krümmte sich ans rauhem Stroh,Und wimmert', v wie sehr!

Da fuhr die alte Gräfin» auf,

Erweckt vom Klageschall:

Auf, aus, Sohn Walter, auf und siehWas ächzt in deinem Stall?

In deinem Stalle haust ein Geist,

Und stöhnt in Nacht und Wind.

Es stöhnet, als gebäre dortEin Wciblein setzt ihr Kind."

Hui! sprang Gras Walter auf und griffZum Haken an der Wand,

Und warf um seinen weißen LeibDas seidne Nachtgewand.

Und als er vor die Stallthiir trat,Lauscht' er gar still davor.

Das Ach und Weh der schönsten MaidSchlug kläglich an sein Ohr.

Sie sang:Susu, lullul, mein Kind!Mich sammert deine Noth!

Susu, lullul, susu, lieb, lieb!

O weine dich nicht todt!