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1 (1844) Gedichte
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Der Laute gleicht des Menschen Herz,

Zu Sang und Klang gebaut.

Doch spielen sie oft Lust und SchmerzZu stürmisch und zu laut:

Der Schmerz, wann Ehre, Macht und GoldVor deinen Wünschen fliehn,

Und Lust, wann sic in deinen SoldMit Siegeökränzcn zieh«.

O, wie dann Wunderhold das HerzSo mild' und lieblich stimmt!

Wie allgefällig Ernst und ScherzIn seinem Zauber schwimmt!

Wie man alsdann nichts thut und spricht,Drob Jemand zürnen kann!

Das macht, man trotzt und strotzet nicht,Und drängt sich nicht voran.

O, wie man daun so wohlgemuth,

So friedlich lebt und webt!

Wie um das Lager, wo man ruht!

Der Schlaf so segnend schwebt!

Denn Wunderhold hält Alles fern,

Was giftig beißt und sticht;

Und stäch' ein Molch auch noch so gern,So kann und kann er nicht.