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An Amalie.
Auf ein Stammbuchs-Blatt.
(Ichön, wie du, o Holdinn, blüht der Garten,Den des Dichters Phantasie dir schafft.
Sein als Gärtner treu und hold zu warten,Sehnet sich des Herzens ganze Kraft.
Hundert Wünsche, Kinder, all' entsprossenDiesem Herzen, schwärmen froh hinaus,
Und durchzieh» die Felder unverdrossen,
Blumen auszuspähn zum Blumenstrauß.
Jeder Schönsten, so die Zeiten schenken,
Jeder Blume reiner LebenslustSpähn sie nach, zum holden Angedenken,Welches blüh' und duft' an deiner Brust.
Ist dies nur der kleinsten Kraft empfänglich,
Die das Herz hinein zu segnen strebt,
O, so weiß ich, daß es unvergänglich,Unvergänglich dir am Busen lebt;
Daß es blühn und duften wird so lange,
Als dein süßer Athen: drüber weht,
Als noch Leben deiner Roscnwange,
Deiner Purpurlippe Glanz erhöht;