Druckschrift 
1 (1844) Gedichte
Entstehung
Seite
349
Einzelbild herunterladen
 

349

Die Flamme, die noch nie verlosch,

Des Segens Flamm' herab auf den Altar.

O Flamme, die vom Himmel sank,Entlodre hoch und weh' umher!

Umher, umher!

Entzünde jedes Herz umherZu heißem Dank!

Dem Geber zu unaussprechlichem Dank!

Der königliche Herrscher auf dem ThronVon Albion

Trat väterlich herzu, und gabIhr reichlich mildes Ohl zur Nahrung.Wetteifernd trat herzu die SchaarDer Pfleger und der Priester am Altar,

Der sie zu heiliger, zu ewiger BewahrungBon Gott und König anbcsohlcn war,

Und hütet' ihrer gegen jegliche Gefahr,Hinweg zu löschen, oder sich zu trüben:

So gegen den wild stürmenden OrcanDes Krieges, als des Neides leise Pest.Gleich jener in der Besta Hciligthumc,Erhielt getreue, rege WachsamkeitDie hcil'ge Lohe rein und schönUnd hoch vom Anbeginn bis heut.

Himmclslohn euch, große Seelen,In der Ruhe Hciligthum!

Ewig Heil euch, ewig Friede!