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1 (1844) Gedichte
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Ist cs wahr, was mir begegnet?Oder Traum, der mich bcthört,Wie er oft den Armen segnet,Und ihm goldne Berge regnet,Die ein Hahncnruf zerstört?

Darf ich's glauben, daß die Eine,Die sich selbst in mir vergißt,Den Vermählungskuß mir küßt?Daß die Herrliche die MeineGanz vor Welt und Himmel ist?

Hohe Namen zu erkiesen,

Ziemt dir wohl, o Lantenspiel!Nie wird die zu hoch gepriesen,Die so herrlich sich erwiesen,Herrlich ohne Maß und Ziel:

Daß sie, trotz dem Hohngeschreie,Trotz der Hoffnung Untergang,Gegen Sturm und WogendrangMir gehalten Lieb' und Treue,Mehr, als hundert Monden lang.

Und warum, warum gehalten?Hatt' ich etwa KrösuS Thron,Krösus Schätze zu verwalten?Prangt' ich unter MannsgestaltcnHerrlich, wie Latoncns Sohn?