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1 (1844) Gedichte
Entstehung
Seite
303
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Volkers Schwmrenlied.

Tonst schlug die Lieb' aus mir so Helle,Wie eine Nachtigall am Quelle.

Nun hat sic meine Kunst geirrt,

Daß jeder Laut zum Seufzer wird.

Q Liebe, wundersüßes Wesen,

Wovon die Kranken oft genesen,

Ja, Todte schier vom Grab' erstehn,

Mich drängest du, in's Grab zu gehn!

Im Busen hegt' ich dich so lange,

Wie Jener die erstarrte Schlange.

Dem Busen, der ihr Leben bot,

Gab sie zum Lohne Schmerz und Tod.

Nun, süße Mörderin» des Lebens,

O Molch, laß nur nicht vergebensMein Flchn, mein letztes Flehen seyn!Vergiß nicht, ach, vergiß nicht mein !

Auf meiner Gruft, wo ich verwese,

Will ich, daß sanftes Mitleid lese:

Wie Volker, liebt' und litt kein Mann;Der Hoffnungslose starb daran."