279
Der arme Dichter.
(§in Dichter, rund und seist bei Leibe,
Mit einem Antlitz, lang wie breit,
Und glänzend, wie des Vollmonds Scheibe,Sprach einst von seiner Dürftigkeit,
Und schimpfte brav auf theure Zeit.
„Das thun Sie bloß zum Zeitvertreibe!
Nies Einer aus der Compagnie.
Denn dies Gedeihn an Ihrem wcrthcn Leibe,Und Ihr Gesicht, die schöne Vollmondsscheibe,Herr Kläger, zeugen wider Sic!" —
„Das hat sich wohl! seufzt der Poet geduldig.Doch, Gott gcsegn' ihn! meinen Bauch —Sanft strich er ihn— und diesen Vollmond auchBin ich dem Spciscwirth noch schuldig.