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1 (1844) Gedichte
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O lieber, o Süßer, dann weißt du die Wahl.Was hätt' ich für Sorge, was hätt' ich für Qual?Dann hülle mich lieber die Schlangenhant ein,

Als daß mir mein Trauter soll ungetreu scyn!"

Doch, wenn sie nun spräche: Komm, buhle mit mir!Sonst werde zur Rache des Todes dafür!

O Mvlly, lieb Liebchen, was riethest du nun?Was sollt'ich wohl wählen, was sollt' ich wohl thun?"

Geliebter, du stellst mich zur schrecklichsten Wahl!Zur Rechten ist Jammer, zur Linken ist Qual.Bewahre mich Gott vor so ängstlicher Noth!

Denn was ich auch wähle, so wähl' ich mir Tod.

Doch wenn er zur Rechten und Linken mir droht,So wähl' ich doch lieber den süßeren Tod.

O Theurer, so stirb dann, und bleibe nur mein!Bald folget dir Mvlly, und holet dich ein.

Dann ist es geschehen, dann sind wir entfloh»;Dann krönet die Treue unsterblicher Lohn.

So stirb dann, o Süßer, und bleibe nur mein!Bald holet dein Mädchen im Himmel dich ein."

Wir schwiegen und drückten, wie innig, wie warm!Und wiegten uns, eia popeia! im Arm.

Wie Beeren zu Beeren an Trauben des WeiuS,So reihten wir Küsse zu Küssen in eins.