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„O Lieber, so sprach sic, so sang sie zu mir,
O Theurer, was sollt' ich nicht lieben an dir?
Bist süß mir an Leibes- und Licbcsgcstalt,
Doch thcurcr durch'S Herz, das im Busen dir wallt." —
„Lieb Liebchen, waö thätest du, hätte dir NothDaS Eine sür's Andre zu missen gedroht?
Sprich! Bliebe mein liebendes Herz dein Gewinn?Sprich! Gäbst du sür Treue das Übrige hin?" —
Ein goldener Becher gibt lieblichen Schein;
Doch süßeres Labsal gewähret der Wein.
Ach, bliebe der labende Wein mein Gewinn,
So gab' ich den goldenen Becher wohl hin." —
„O Molly, lieb Liebchen, wie wär' es bestellt,Durchstrichen noch üppige Feen die Welt,
Die Schönste der Schönsten entbrennte zu mir,
Und legte mir Schlingen, und raubte mich dir;
Und führte mich aus ihr bezaubertes Schloß,
Und ließe nicht eher mich ledig und los,
Als bis ich in Liebe mich zu ihr gesellt;
Wie wär' es um deine Verzeihung bestellt?" —
„Ach! Fragtest du vor der so schmählichen ThatDein ängstlich bekümmertes Mädchen um Rath,
So ricth' ich: Bedenke mein Kleinod, mein Glück!Komm nimmer mir, oder mit Treue zurück!" —
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