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1 (1844) Gedichte
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Die Lust umfängt den Erdenball,

Weht hier und dort, weht überall;

Ist Lcbcnshauch ans Gottes Mund,Durchwandclt gar das Erdenrund,

Wo sie durch alle Höhlung webet,

Und selbst des Würmchens Lunge hebet.

Das Wasser braust durch Wald und Feld.In tausend Arme nimmt's die Welt.

Wie Gottes Odem, dringt es auchTief durch der Erde finstern Bauch.

Die Wesen schmachteten und sänken,

Wo sie nicht seines Lebens tränken.

Drei Bräutigamen hat, als Braut,

Die Erd' ihr Schöpfer angetraut.

Hat Luft und Wasser sie umarmt,

Ist von der Sonn' ihr Schoost erwärmt,So wird ihr Schoost, zu allen Stunden,Von Kindern jeder Art entbunden.

Sie hegt und pflegt mit MuttcrlustAll ihre Kindlein an der Brust.

Sie ist die beste Mutter, sie;

Sie säuget spät, sie säuget früh.

Kein Kindlcin, so ihr Schoost geboren,Geht ihrem Schoostc je verloren.