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1 (1844) Gedichte
Entstehung
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Lag' am blumigen Hange des Helikon, unter derKühlung

Wehender Schatten, an Aganippens Silbergesäuscl.

Nun erwacht' ich, und zürnte nun wieder, und griffzu der Leycr.

Aber es hatte die jüngste der Musen die Leycrumstimm et,

Daß sie nicht tönte, wie sonst, wie Donner, wieStimmen der Meere,

Sondern wie Liöpel des schwankenden Schilfes, wiezärtliche Klagen

Junger Nachtigallen auf blühenden Zweigen derMyrten.

Und mir kehrte die Weisheit zurück; sie pflückte denÖhlzwcig,

Den ich dir reiche; sie redet durch mich; vernimm,und sey weise!

Siehe, zwar kränzen uns Locken der Jugend, dochrauschet der Lorber

Über den Locken; es kühlet die Palme den Schweißan der Stirne.

Früh betraten wir Beide den Pfad des ewigen Ruhmes;

Früh erreichten wir Beide das Ziel. Auf trotzendenFelsen

Stehn wir, und lächeln entgegen dem Strome derkommenden Zeiten.

Hier besuchen unö oft Kronionö liebliche Töchter,

Lehren unö oft die eigne Leycr beseelen, und bringen

Oft herab vom Olymp die Harfe deS Mäonidcn.

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