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1 (1844) Gedichte
Entstehung
Seite
176
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An Friedrich Leopold

Grafen zu Stolberg.

Aritz, Fritz! Bei den Unsterblichen, die holdAuch meinem Leben sind! Sie zeugen mir!Sieh, Angesichts der Ritter unscrs VolksUnd ihrer losen Knappen, schreitest duZu Trutz, mit Wehr und Waffen, in mein Feld,Und wirfst den Fehdehandschuh vor mich hin.

Ha! Schauerte nun auch die Menschlichkeit,

Wie Hcktorn vor dem Ajax und Achill,

Vor dir mich an, hüb' ich ihn doch empor.

Bei Gott! Bei Gott! Du Trotziger, ich muß!So gelt' cs dann! Sieg gelt' cs, oder Tod!Denn wisse! Keinem Knaben sprichst du Hohn,

Der seine ersten Waffen schwankend prüft.

Straff sind die Sehnen meiner Jugendkraft:

Ich bin gewandt zu ringen; meinem ArmIst Phobus goldncs Schwert ein Halmcnspicl;Des Fcrnhintreffers Silberbogcn weißIch wohl zu spannen; treffe scharf daö Ziel;

Mein Kocher rasselt goldner Pfeile voll...

Wer mag einher in meiner Rüstung gehn?

Es gelte, Fritz! Sieg gelt' eS, oder Tod!

Du! Huldigt dir Gesang und Sprach' allein?