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1 (1844) Gedichte
Entstehung
Seite
166
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Komm, o komm, und laß uns sterbenMir cntlodert schon der Geist.

Fluch gesprochen sey dem Erben,

Der uns von einander reißt!

Unter Myrten, wo wir fallen,

Bleib' uns Eine Gruft bevor!

Unsre Seelen aber wallenIn vereintem Hauch empor,

In die seligen Gefilde,

Voller Wohlgeruch und Pracht,

Denen state FrühlingsmildeVom cntwölkten Himmel lacht;

Wo die Bäume schöner blühen,

Wo die Quellen, wo der Wind,

Und der Vögel MelodiecnLieblicher und reiner sind;

Wo das Auge des BetrübtenSeine Thränen ausgewcint,

Und Geliebte mit GeliebtenEwig das Geschick vereint;

Wo nun Phaon, voll Bedauren,Seiner Sappho sich erbarmt;

Wo Petrarca ruhig LaurenAn der reinsten Quell' umarmt;