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Auf Pfeilern und auf Bogen schwer,
Aus Quaderstein von unten auf,
Lag eine Brücke drüber her;
Und mitten stand ein Häuschen drauf.
Hier wohnte der Zöllner, mit Weib und Kind.„O Zöllner! o Zöllner! Entfleuch geschwind!"
Es dröhnt' und dröhnte dumps heran;
Laut heulten Sturm und Wog' um's Hauö.Der Zöllner sprang zum Dach hinan,
Und blickt' in den Tumult hinaus. —„Barmherziger Himmel! Erbarme dich!Verloren! Verloren! Wer rettet mich?" > -
Die Schollen rollten, Schuß ans Schuß,
Von beiden Ufern, hier und dort,
Von beiden Ufern riß der FlußDie Pfeiler sammt den Bogen fort.
Der bebende Zöllner, mit Weib und Kind,Er heulte noch lauter, als Strom und Wind.
Die Schollen rollten, Stoß auf Stoß,
An beiden Enden, hier und dort,
Zerborsten und zertrümmert, schoßEin Pfeiler nach dem andern fort.
Bald nahte der Mitte der Umsturz sich. —„Barmherziger Himmel! Erbarme dich!" —-