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1 (1844) Gedichte
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Schau' auf, Prinzessin»! Der Morgen schon graut!Nun laß mich, bevor uns der Morgen erschaut!"Ach, Trauter, ach, bleib' noch! Der Sternlcin LichtVcrräth sa die Gänge der Liebenden nicht."

Horch auf, Prinzessinn! Da wirbelt ein Ton,Da wirbelt die Schwalbe das Morgenlied schon!"Ach, Süßer, ach, bleib' noch! Es ist sa derSchallDer liebcflötenden Nachtigall."...

Nein! laß mich! Der Hahn hat zum Morgen gekräht;Schon leuchtet der Morgen; die Morgenluft weht;Schon wirbelt die Schwalbe den Morgengesang.Oh! Laß mich! Wie wird mir um'ö Herze so bang'!" ..

Ach,Süßer!.. Leb'wohldann!.. Nein, bleib'noch!.. Ade!..O weh mir! wie thut's mir im Busen so weh!. .Weis her mir dein Herzchen!.. Ach, pocht sa so sehr ..Hab'licb mich, duHcrzchcn! AufmorgcnNachtmchr!"

Schlaf'süß! Schlaf'wohl!" Da schlüpft'er hinaus;Ihm fuhren durch's Leben Entsetzen und Graus;

Es roch ihm, wie Leichen; er stolpert' entlang,Beim Schimmer des traurigen Lämpchens, den Gang.

Hui! sprangen die Beiden vom Winkel herbei,

Und bohrten ihn nieder mit dumpfem Geschrei:,,Da! hast du gefreit um den Thron von Burgund,Da hast du die Mitgift! Da hast du sie, Hund!"