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1 (1844) Gedichte
Entstehung
Seite
85
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Zum Spatz,

der sich auf dem Saale gefangen hatte.

Eons dies, Herr Spatz! Ei, seht doch 'mal!Willkommen hier auf meinem Saal!

Er ist gefangen, sieht er wohl?

Und stellt' er sich auch noch so toll,

Und flög' er ewig, kreuz und quer,

Nach allen Fenstern hin und her,

Zerbrach' auch Schnabel sich und Kops,

Er ist gefangen, armer Tropf!

Ich sein Despot, und er mein Sclav';

Er sey Prinz, Junker, oder Graf,

Bei seinem Spatzvolk! > Hör' er nun,

Was all' ich mit ihm könnte thun.

Zerzupfen, rupfen, Hals umdrehn

Da wird nicht Hund noch Hahn nach kräh»Zerschlagen ihn, mit Einem Hieb,

Und das mit Rocht, Herr Galgcndicb!

Weiß er die Kirschen, die verschmitztEr vor dem Maul mir wegstipitzt?

Auch würd' cs Fürstenkurzweil scyn,

Ließ' ich den Kater Lipö herein.

Wenn ich ja nbcrgnädig war',

So holt' ich eine scharfe Scher',

Und schnitt' ihm ab die Fl'iigelein,

Sammt seinem kecke» Schwänzele»:.