Wohl hundert Launen, kraus und hold,Umflattern täglich meine Traute.
Bald singt und lacht, bald weint und schmollt,Bald klimpert sic auf ihrer Laute,
Tanzt hin und wieder, blitzgeschwind,
Bringt bald ein Büchelchen, bald Karten,Bald streut sie Alles in den Wind,
Und eilt hinunter in den Garten.
Ich hinterher, ereile sieIn einer sichern stillen Grotte.
Freund Amor treibt, sie weiß nicht wie,
Sie tief in'S Dunkel. Dank dem Gotte!
Sic bebt, von meinem Arm umstrickt.
Mein Kuß erstickt ihr letztes Lallen.
Sic sinkt. Ich halte sie entzückt,
Und, — halt! — und lasse sie nicht fallen.