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Des armen Snschens Traum.
Ach träumte, wie um MitternachtMein Falscher mir erschien.
Fast schwur' ich, daß ich hell gewacht,
So hell erblickt' ich ihn.
Er zog den Treuring von der Hand,
Und ach! zerbrach ihn mir.
Ein wasscrhclles PerlenbandWarf er mir hin dafür.
Drauf ging ich wohl an's Gartenbeet,
Zu schaun mein Myrtcnreis,
Das ich zum Kränzckcn pflanzen thät,
Und Pflegen thät mit Fleiß.
Da riß entzwei mein Pcrlenband,
Und eh' ich's mich versah,
Entrollten all' in Erd, und Sand,
Und keine war mehr da.
Ich sucht' und sucht' in Augst und Schweiß,Umsonst, umsonst! Da schienVerwandelt mein geliebtes NeisIn dunkeln Rosmarin.