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1 (1844) Gedichte
Entstehung
Seite
65
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Bei dem Grabe

meines guten Großvaters,

Jacob Philipp Bauers.

3^nhe, süße Ruhe schwebeFriedlich über dieser Grust!

Niemand spotte dieser Asche,

Die ich setzt mit Thränen wasche,

Und kein Fluch erschüttre diese Lust!

Denn dem Frommen, der hier schlummert,Galt der Werth der Redlichkeit.

Was vordem, in goldneu Jahren,Deutsche Biedermänner waren,

War er den Genossen seiner Zeit.

Dieser Biedcrseele FleckenRüge keine Lästerung!

Denn was Flecken war, vermodert;

Nur der Himmelsfunke lodert

Einst, geläutert, zur Verherrlichung.

Ach! Er war mein treuer Pfleger,

Von dem Wiegenalter an.

Was ich bin, und was ich habe,

Gab der Mann in diesem Grabe.

Alles dank' ich dir, du guter Mann!