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„Sag' an, wo ist dem Kämmerlein?
Wo? Wie dein Hochzcitbcttcheu?" —„Weit, weit von hier!.. Still, kühl und klein! ..Sechs Bretter und zwei Brettchen!" —„Hat's Raun: für mich?" — „Für dich und mich!Komm, schürze, spring' und schwinge dich!Die Hochzcitgäste hoffen;
Die Kammer steht uns offen." —
Schön Liebchen schürzte, sprang und schwangSich auf das Roß behende;
Wohl um den trauten Reiter schlangSic ihre Lilscnhändc;
Und hurre hurre, hop hop hop!
Ging's fort in sausendem Galopp,
Daß Roß und Reiter schnoben,
Und Kies und Funken stoben.
Zur rechten und zur linken Hand,
Vorbei vor ihren Blicken,
Wie stogcn Anger, Haid' und Land!
Wie donnerten die Brücken! >—
„Graut Liebchen auch ? .. Der Mond scheint hell!Hurrah! die Todten reiten schnell!
Graut Liebchen auch vor Todten?" —
„Ach nein! . . Doch laß die Todten!" —
Was klang dort für Gesang und Klang?
Was flatterten die Naben? . .
Horch Glockcnklang! horch Todtcnsang:
„Laßt uns den Leib begraben!"