Es wird mir manche schöne HandEin Pfand der Huld verleihen,
Bald wird sie mir ein Buscnband,Bald eine Locke weihen.
Beim Spiel und Tanze werden mirDie Schönsten immer winken,
Und, die ich fordre, werden schierSich mehr als Andre dünken.
Geliebt, geehrt bis an mein Ziel,Von einer Flur zur andernWerd' ich mit Sang und LautenspielHerbeigerufen wandern.
Und, wann ich längst zur Ruhe bin,Und unter Ulmen schlafe,
So weidet gern die Schäferin»
Noch um mein Grab die Schafe.
Sie senkt, gelehnt auf ihren Stab,Ihr Auge, feucht von Schmerzen,Auf meines Hügels Moos herab,Und klagt aus vollem Herzen:
„Du, der so holde Lieder schuf,
So holde, süße Lieder!
O weckte dich mein lauter NusAus deinem Grabe wieder!