Lust mn Liebchen
8öie selig, wer sein Liebchen hat,
Wie selig lebt der Mann!
Er lebt, wie in der KaiscrstadtKein Graf und Fürst cs kann.
Er achtet seiner SeligkeitKein Gut auf Erden gleich.
Er dünkt, verarmt bis auf den Deut,
Sich dennoch Krösusrcich.
Die Welt mag lausen, oder stehn;
Und Alles mag rund umKopf unten oder oben gehn!
Was kümmert er sich drum?
Hui, siugt er, hui! wer macht aus Wind,Wer sich aus Regen was?
Nur wehn und wehen kann der Wind,
Und Regen macht nur naß.
Durch seine Adern kreiset frischUnd ungehemmt sein Blut.
Gesunder ist er, als ein FischIn seiner klaren Fluth.