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Wird doch nicht über's Kind der Vater ungeduldig,
Das in der Arbeit ihn stört durch sein Spiel unschuldig.
Es klinkt die Thiiren ans und zu, kommt um zu gehn, .
Geht um zu kommen, läßt kein Ding am Flecke stehn.
Schiebt hier am Stuhl, zerrt da am Buch, ruckt dort am Tisch,Und die Schreibfedcr selbst macht es zum Flederwisch,
Der Vater, statt mit Macht zu wehren, droht und lacht,
Die Störung freut ihn, die ihm Unterhaltung macht.
Die Welt ist auch ein Kind und will ihr Spielwcrk treiben;Wenn sie dich störet, mußt du fein geduldig bleiben.
Was schadet's, läßt sie dich ein wenig wen'ger schreiben!
oo,
„Laß Uber dieses Buch uns nun zum Urtheil schreiten!"
Das Urtheil ist nicht leicht, das Buch hat diele Seiten,
Fragst du, was du daraus für Kopf und Herz gewannst,
So islls ein Buch, das du genug nicht schätzen kannst.
Fragst du nach dem Genuß, so ist es zu genießenWie schöne Rosen, die an garst'gcn Dornen sprießen.
Du freuest immer fort dich jeder schönen Blüte,
Und fühlest stets dabei den Stachel im Gcmüthe,
Und fragst du endlich: Was kommt für der Menschheit HeilDabei heraus? das ist des Buches schwächster Thcil.
Nein schön, das ist cs nicht, und minder noch rein wahr,Rein gut am wenigsten, ein Zwitter ganz und gar.