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4 .
Ein wahrer Herbsttag ist, ein herber Herbsttag heut,
Der keinen falschen Trost, wie die vor ihm, uns beut.
Rauh sagt er: Von der Welt ist nichts mehr zu erwarten;Nun ihn', Herz, auf in dir den Hinimelsfrühlingsgarten!
8 .
Die Wolken kalt und grau, die dich am Tag gehärmt,Haben am Abend dich mit farb'gem Trost erwärmt.
Die Wolken graukalt sind nun rosig angeglüht;
So schön war' ohne sie kein Abendrots» erblüht.
6 .
Vorm Spiegel auf dem Tisch im Körbchen standen Früchte,Die spiegelten sich ab im Spiegel bei dem Lichte.
Sie standen zweimal da, einmal ans ihrem Tische,
Das andremal im Glas, und mit zwiefacher Frische.
Der Vater sprach zum Kind: Wenn du hier wählen solltest,Von beiden Körbchen, sprich, wclcheins du lieber wolltest?
Das liebe Kind sprach unbedenklich: Das da drinnen!
Der Vater aber nahm das andere von hinnen,
Und sprach zum Kinde: Nimm dir nun das Körbchen dort!Verwundert aber ries's: O Vater, es ist fort.
Der Vater sprach: Und weißt du auch, wo's hingekommen?Es ist verschwunden, weil ich dieses wcggenommcn.
O daß doch, liebes Kind, nie, weil gering dir giltDie Wirklichkeit, du greifst nach einem Spiegelbild!